{"id":8674,"date":"2019-03-22T12:00:28","date_gmt":"2019-03-22T11:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.staging.sip.ch\/?p=8674"},"modified":"2023-04-15T14:30:21","modified_gmt":"2023-04-15T12:30:21","slug":"globale-nomaden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.staging.sip.ch\/de\/globale-nomaden\/","title":{"rendered":"Globale Nomaden"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"p1\">Die Versicherungsbranche entdeckt die <span class=\"s1\"><strong>Expatriates<\/strong>. <\/span>Es geht um die Risikoabsicherung mobiler Mitarbeiter. Ein interessanter Markt.<\/h3>\n<p><span class=\"s1\">S<\/span>chweizer Industrieunternehmen schicken ihre Mitarbeiter nach Asien, amerikanische Finanzspezialisten kommen nach Europa: Mit der zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft besch\u00e4ftigen immer mehr Firmen Mitarbeiter, die ausserhalb ihres Heimatlandes t\u00e4tig sind. Die Risikoabsicherung dieser mobilen Mitarbeiter ist fu\u0308r die Unternehmen eine wichtige und komplexe Aufgabe geworden.<\/p>\n<p><strong>Ohne Heimbasis<\/strong><\/p>\n<p>Singapur is calling: F. W. ist seit vier Jahren als Verm\u00f6gensverwalter bei einer Schweizer Privatbank in Zu\u0308rich t\u00e4tig. Nun hat er die M\u00f6glichkeit, die n\u00e4chsten zwei Jahre fu\u0308r die Niederlassung der Bank in Singapur zu arbeiten.<\/p>\n<p>Oder ab nach China: Ein mittelgrosser Schweizer Maschinenbauer entsendet die finnische Ingenieurin K. L. fu\u0308r drei Jahre ins Reich der Mitte. Ihr Ehemann und der sechsj\u00e4hrige Sohn werden sie begleiten. Der indische IT-Spezialist C. M. ist seit fu\u0308nf Jahren fu\u0308r ein grosses Schweizer Pharmaunternehmen t\u00e4tig. Aufgrund seines Fachwissens und seiner Flexibilit\u00e4t wird er bei Projekten in den verschiedensten Niederlassungen eingesetzt. Derzeit arbeitet er fu\u0308r vier Monate in den USA, danach ist ein halbj\u00e4hriges Projekt in Russland geplant.<\/p>\n<p><strong>Offshore-Sparpl\u00e4ne<\/strong><\/p>\n<p>So verschieden die Ausgangslage in diesen Beispielen auch ist, all diese Mitarbeiter international t\u00e4tiger Firmen oder Organisationen ben\u00f6tigen eine mehr oder weniger umfangreiche Versicherungsdeckung. Diese k\u00f6nnen die Mitarbeiter u\u0308ber die Sozialversicherung des Heimatlandes oder des Einsatzlandes erreichen oder u\u0308ber eine Privatversicherung, die eine fehlende Sozialversicherung erg\u00e4nzt oder als Ersatz fu\u0308r diese abgeschlossen wird.<\/p>\n<p>Bei einer klassischen Entsendung eines Schweizers fu\u0308r beispielsweise zwei Jahre ist vor allem der Krankenversicherungsschutz ein Thema. Denn dieser Expatriate wird in der Regel zum Schweizer Hauptsitz zuru\u0308ckkehren. Beim Einsatz des indischen IT-Spezialisten oder der finnischen Ingenieurin sind aber auch Fragen zur Altersvorsorge und Risikoabsicherung (Invalidit\u00e4t, Tod) zu beantworten. Diese \u00abThird Country Nationals\u00bb k\u00f6nnen in der Regel nicht in die Schweizer Sozialversicherung (AHV, Pensionskasse) aufgenommen werden, und je nach Einsatzland oder Herkunft greift der Schutz durch ihre urspru\u0308ngliche oder die neue Sozialversicherung zu kurz.<\/p>\n<p>Einige Versicherer haben Produkte entwickelt, die speziell auf die Bedu\u0308rfnisse der mobilen Belegschaft ausgerichtet sind. Sogenannte \u00abOffshore\u00bb- Sparpl\u00e4ne erm\u00f6glichen einen flexiblen und steuerlich interessanten Aufbau der Altersvorsorge; unabh\u00e4ngig vom Einsatzland. Ein solcher Sparplan l\u00e4sst sich mit einer Invalidit\u00e4ts- und\/oder Todesfallabsicherung kombinieren.<\/p>\n<p><strong>Wachsender Markt<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Die Versicherungsbranche hat auf die wachsende Mobilit\u00e4t und daraus resultierende Bedu\u0308rfnisse reagiert. Vor allem im fu\u0308r internationale Mitarbeiter und deren Familien wichtigen Bereich der Krankenversicherung gibt es eine grosse Anzahl von Versicherern (siehe Box), die sich den Markt streitig machen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Schweizer Krankenkassen mit speziellen Produkten fu\u0308r Auslandeins\u00e4tze finden sich indes nur wenige. Denn sie k\u00f6nnen als national t\u00e4tige Firmen nur bedingt die spezifischen Bedu\u0308rfnisse von Personen im Ausland abdecken. Daher arbeiten einige Krankenkassen mit internationalen Partnern zusammen. Sie haben den Vorteil, dass sie durch ihre globale T\u00e4tigkeit genu\u0308gend Ressourcen haben, um weltweit in Leistungserbringer-Netzwerke wie Spit\u00e4ler und in Zentren fu\u0308r die Schadenabwicklung zu investieren.<\/p>\n<p><strong>Gute Versorgung sicherstellen<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Kunden k\u00f6nnen von der zunehmenden Konkurrenzsituation profitieren. Es wird leichter, bessere Leistungen zu einem guten Preis einzufordern. Das ist vor dem Hintergrund steigender Krankenversicherungspr\u00e4mien wichtig. Fu\u0308r die Verantwortlichen ist es oft schwierig, den \u00dcberblick u\u0308ber alle Angebote zu bewahren: Sind die Mitarbeiter richtig versichert? Zahlen wir zu viel? G\u00e4be es besseren Service und umfangreichere Leistungen? Dabei ist es in diesem Bereich entscheidend, Mitarbeitern die beste L\u00f6sung anzubieten. Denn Expatriates, aber auch die anderen Kategorien von internationalen Mitarbeitern sind in der Regel teure \u00abHigh Potentials\u00bb. Es ist daher wichtig, dass sich diese Mitarbeiter im sensiblen Bereich der Risikoabsicherung gut versorgt fu\u0308hlen.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8677 size-large\" src=\"https:\/\/www.staging.sip.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Article-photo-513x1024.png\" alt=\"\" width=\"513\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.staging.sip.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Article-photo-513x1024.png 513w, https:\/\/www.staging.sip.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Article-photo-150x300.png 150w, https:\/\/www.staging.sip.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Article-photo.png 762w\" sizes=\"(max-width: 513px) 100vw, 513px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Versicherungsbranche entdeckt die Expatriates. Es geht um die Risikoabsicherung mobiler Mitarbeiter. Ein interessanter Markt. 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